We are (not) from the Mittelstand

Was an Schach total nervt ist dieses ranzige Mittelschicht-Credo. Daher war ich von den New York Outdoor-Szenen in „Searching for Bobby Fischer“ (u.a. mit Laurence Fishburne, Ben Kingsley, William H. Macy) sehr angetan. Einige Residents an den Steintischen am Washington Square haben sich dem Schach während längerer Haftstrafen zugewandt, koexistieren mit einer veritablen Drogenszene und spielen immer um Geld (gern gegen Touristen mit Zeitvorgabe: 5 gegen 15 Minuten oder 1 gegen 5 Minuten). Im Gegensatz zu der bekannten Schweigepflicht beim Schach beschimpfen die sich da in einer Tour. Schön dokumentiert im folgenden Video. Meine Lieblingsstelle: „Excuse my expression but sometimes we have to emphasize the fact that we have 20 seconds to play a chess game against an idiot!“

Etwas romantischer stellt sich dieselbe Szenerie im NewYorkPhotoblog und bei Parkchess dar.

Eine Verabredung zum Boulespielen im Central Park hab ich schon. Und manche von den Schachspielern (z.B. ein "Chess Rabbi" ) sind online zu erreichen. Nur für den Fall, dass mich die normalen Amis irgendwann in den Wahnsinn getrieben haben, was ziemlich sicher so eintreten wird.

der Dude - Ritter der Schwafelrunde

27.5.07 19:43

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